KLB-Plansteine / Plansteinmauerwerk, Verarbeitung

Geringe Baukosten bei hoher Qualität

Plansteine im Mauerwerksbau

Die Her­stel­lung von KLB-Pro­duk­ten ist be­son­ders um­welt­freund­lich denn der Pri­mär­ener­gie­ver­brauch ist mi­ni­mal. Denn nur Bims, Ze­ment und Was­ser wer­den als Grund­stof­fe für den KLB-Leicht­be­ton be­nö­tigt. Die­ser wird in For­men ein­ge­füllt durch Vi­bra­tio­nen zur end­gül­ti­gen Stein­form ver­dich­tet. Die Plan­stei­ne trock­nen dann nur noch – ohne zu­sätz­li­chen Ener­gie­ein­satz – an der Luft aus. Un­ter­such­ungen ver­schie­de­ner In­sti­tu­te ha­ben er­ge­ben, dass zur Her­stel­lung von KLB-Stei­nen nur 190kWh/t Pri­mär­ener­gie inkl. Trans­port zur Bau­stel­le be­nö­tigt wird. Die­ser Wert ist ab­so­lu­te Spit­zen­klas­se.

 

KLB-Plan­stein­mau­er­werk ver­bin­det Ra­tio­na­li­sie­rung, Wirt­schaft­lich­keit, höch­ste Wär­me­däm­mung und sehr gute bau­phy­si­ka­li­sche Wer­te zu ei­ner Ein­heit.

 

Das KLB-Plan­stein­pro­gramm um­fasst für je­des ge­for­der­te Mau­er­werk den rich­ti­­gen Plan­stein und die er­for­der­li­chen Er­gän­zungs­pro­duk­te. Im­mer ex­ak­te­re Fer­ti­gungs­me­tho­den der KLB konn­ten die Maß­to­le­ran­zen von 4 mm in der Höhe auf < 1,0 mm ver­rin­gern. So kön­nen die Stei­ne mit ein­er Plan­pa­ral­le­li­tät von we­ni­ger als 1 mm aus­ge­lie­fert wer­den. Da­her kön­nen KLB-Plan­stei­ne, die mit Dünn­bett­mör­tel in ei­ner Di­cke von 1 bis 3 mm ver­ar­bei­tet wer­den, hö­he­re Wand-Druck­span­nun­gen auf­neh­men.

 

Al­le Plan­stei­ne las­sen sich im 25 cm-Ras­ter (12,5 cm) mit je­weils 1 mm La­ger­fu­ge und bei Voll­stei­nen zu­züg­lich mit 1 mm Stoß­fu­ge mit KLB-Dünn­bett­mör­tel ver­mau­ern.

 

Für die Au­ßen­wän­de ste­hen da­bei so­wohl ver­schie­de­ne KLB-Plan-Blöcke mit Wär­me­leit­zah­len lR ≥ 0,07 W/mK für mo­no­li­thi­sches Mau­er­werk als auch KLB-Plan-Hohl­blöcke für zu­satz­ge­dämm­tes Mau­er­werk zur Ver­fü­gung. In­nen­wän­de wer­den tra­gend oder nicht­tra­gend aus­ge­führt. Er­gänzt wer­den die ver­schie­de­nen Wand­ty­pen durch klein­for­ma­ti­ge KLB-Plan-Voll­stei­ne. Selbst An­schlag­stei­ne oder Er­ker­stei­ne sind im KLB-Plan­stein­pro­gramm ent­hal­ten. Ver­ar­bei­tet wer­den die KLB-Plan­stei­ne mit dem KLB-Dünn­bett­mör­tel. Die Ver­mör­te­lung mit die­sem Mör­tel hat ent­schei­den­de Vor­tei­le:

  • schnel­les und wirt­schaft­li­ches Ver­ar­bei­ten,
  • ge­ringer Mör­tel­be­darf,
  • ho­he zu­lässi­ge Druck­span­nun­gen,
  • kei­ne Wär­me- oder Schall­brücken.
Plansteine im Mauerwerksbau

Die er­ste La­ge ist in KLB-Leicht­mör­tel lot- und waa­ge­recht zu ver­mau­ern. Da­nach wer­den die KLB-Plan­stei­ne in Rei­hen­ver­le­gung knirsch auf das Dünn­bett­mör­tel­bett ver­setzt. Die Dünn­bett­mör­tel­schicht wird mit dem KLB-Mör­tel­schlit­ten gleich­mä­ßig auf­ge­bracht. Bei al­len KLB-Stei­nen mit Nut und Feder im Stoß­fu­gen­be­reich bleibt die­ser Be­reich un­ver­mör­telt.

 

Für hoch trag­fä­hi­ges und schall­däm­men­den Mau­er­werk stehen KLB­QUA­DRO Plan­ele­men­te und die zu­ge­hö­ren­den Kimm­stei­ne zur Ver­fü­gung.

 

Für KLB-Plan­stein­mau­er­werk ste­hen die ver­schie­den­sten Er­gän­zungs­pro­duk­te zur Ver­fü­gung.

Verarbeitung von Plansteinen im Mauerwerksbau

Dank der Spit­zen­wer­te der Su­per­wär­me­dämm­blö­cke KLB-Plan-Blöcke SW1 as­sen sich Nie­drig­en­er­gie-, 3-Li­ter- und Pas­siv­häu­ser rea­li­sie­ren. Die KLB-Stei­ne er­fül­len die An­for­de­run­gen der En­er­gie­spar­ver­ord­nung (EnEV) und ga­ran­tie­ren zu­sätz­lich ein ganz­jäh­ri­ges, be­hag­li­ches Woh­nen in tro­cke­nen und ge­sun­den Räu­men. KLB bie­tet wirt­schaft­li­ches und en­er­gie­spa­ren­des Bau­en und trägt durch den nie­dri­gen En­er­gie­ver­brauch zur Um­welt­ent­las­tung bei.



Verarbeitung von Plansteinen im Mauerwerksbau

KLB-Plan­stein­mau­er­werk ist die lo­gi­sche Fol­ge der im­mer exak­te­ren KLB-Fer­ti­gungs­me­tho­den, die es er­lau­ben plan­paral­le­le 12,4 cm oder 24,9 cm ho­he Stei­ne her­zu­stel­len. In Ver­bin­dung mit ei­nem Dünn­bett­mör­tel­auf­trag von nur 1 mm kann so ein Hö­hen­richt­maß von 12,5 cm bzw. 25,0 cm ein­ge­hal­ten wer­den. Al­le Stei­ne des KLB-Plan­stein­pro­gramms wer­den im Her­stell­werk so exakt her­ge­stellt oder auf der Sei­te der Auf­stands­flä­che ge­schlif­fen, sodass die Hö­hen­to­le­ran­zen der Stei­ne ma­xi­mal ± 1 mm be­tra­gen.

Er­gänzt wer­den die ver­schie­de­nen nor­mal­for­ma­ti­gen Plan­blö­cke durch klein­for­ma­ti­ge KLB-Voll­stei­ne, die eben­falls nur mit Dünn­bett­mör­tel ver­ar­bei­tet wer­den. Selbst auf An­schlag­stei­ne oder Er­ker­stei­ne muss beim KLB-Plan­stein­pro­gramm nicht ver­zich­tet wer­den. Je­der Stein die­ses Pro­gramms ist nach dem ok­ta­me­tri­schen Sys­tem auf­ge­baut und plan­paral­lel her­ge­stellt wor­den.

Ver­ar­bei­tet wer­den die KLB-Plan­stei­ne mit dem für die­se Stei­ne spe­zi­ell ent­wi­ckel­ten und dar­auf ab­ge­stimm­ten KLB-Dünn­bett­mör­tel. Die Ver­mör­te­lung mit KLB-Dünn­bett­mör­tel hat ge­gen­über her­kömm­li­chen Mör­teln ei­ne Rei­he ent­schei­den­der Vor­tei­le, wie z. B.:

  • schnel­les und wirt­schaft­li­ches Ver­ar­bei­ten
  • ge­rin­ge­rer Mör­tel­be­darf als bei Nor­mal­mör­tel­auf­trag
  • Fes­tig­kei­ten wie bei Mau­er­werk mit Nor­mal­mör­tel der Mör­tel­grup­pe MG III
  • kei­ne Wär­me- oder Schall­brü­cken
  • gü­te­über­wach­ter Werk­tro­cken­mör­tel mit gleich­blei­ben­der Qua­li­tät
  • ge­mein­sa­me Lie­fe­rung des Mör­tels mit den Plan­stei­nen

Die Dünn­bett­mör­tel­schicht wird mit­tels ei­nes Dünn­bett-Mör­tel­schlit­ten gleich­mä­ßig auf die ge­sam­te Län­ge der ers­ten Stein­schicht auf­ge­bracht. Die ers­te La­ge ist zu­vor in Leicht­mör­tel lot- und waage­recht zu ver­mau­ern. Da­nach wer­den die block­for­ma­ti­gen KLB-Plan­stei­ne in Rei­hen­ver­le­gung knirsch, eng an eng - Stoß­fu­gen­ver­zah­nung in Stoß­fu­gen­ver­zah­nung - auf das Dünn­bett­mör­tel­bett ver­setzt. Die Schlit­ze oder Kam­mern der Stei­ne be­fin­den sich beim Ver­set­zen un­ten und schlie­ßen so die wär­me­däm­men­de Luft in den Hohl­räu­men ein. Die Stei­ne sind da­bei nicht auf dem Dünn­bett­mör­tel in die Ver­zah­nung zu schie­ben son­dern sol­len von oben in der Ver­zah­nung her­ab glei­ten. Der mit Nut- und Fe­der-La­by­rinth­ver­zah­nung ver­se­he­ne Stoß­fu­gen­be­reich der groß­for­ma­ti­gen Stei­ne bleibt un­ver­mör­telt.

 

Die groß­for­ma­ti­gen Plan­stei­ne ha­ben dia­go­nal ver­setz­te Dau­men­lö­cher zum leich­te­ren Han­tie­ren beim Ver­ar­bei­ten per Hand, und in Stein­ach­se beid­sei­tig im Stoß­fu­gen­be­reich Aus­spa­run­gen um sie auch ma­schi­nell zu ver­set­zen; da­bei kön­nen gleich­zei­tig meh­re­re Stei­ne in ei­nem Ar­beits­gang ver­setzt wer­den. Die klein­for­ma­ti­gen Voll­stei­ne wer­den als Ein­zel­stei­ne ver­ar­bei­tet und er­hal­ten ei­nen Dünn­bett­mör­tel­auf­trag auf La­ger- und Stoß­fu­ge mit ei­ner Zahn­kel­le. Die Stoß­fu­ge ist auch beim An­set­zen von ge­schnit­te­nen Blö­cken oder beim Stumpf­stoß mit Dünn­bett­mör­tel zu „ver­kle­ben".

 

Die fol­gen­den Kurz­tex­te und Bil­der zei­gen die Ver­ar­bei­tung im Ein­zel­nen.

Ecken anlegen

Zum lot- und waage­rech­ten Aus­rich­ten der 1. Schicht im Mör­tel­bett so­wie Ver­ar­bei­tung der Stei­ne im Dünn­bett­ver­fah­ren sind Gum­mi­ham­mer und Was­ser­waa­ge stän­di­ges Werk­zeug für die Mau­er­ar­bei­ten.

Gummihammer und Wasserwaage

Ge­nau­es Ein­mes­sen (Höhen­nivel­le­ment), Aus­rich­ten und exak­tes An­le­gen der Stei­ne von Ecke zu Ecke er­spart spä­te­ren Är­ger.

Lot- und waa­ge­recht im Mör­tel­bett aus­rich­ten

Das An­le­gen der un­ter­sten Schicht (Kimm­schicht) er­folgt auf ei­nem Dick­bett­mör­tel­bett aus Leicht- oder Nor­mal­mör­tel der ent­spre­chend den bau­phy­si­ka­li­schen und sta­ti­schen An­for­de­run­gen. Die Aus­rich­tung setzt vor­aus, dass die Ecken laut Plan­vor­ga­be an­ge­setzt wer­den. Eben­so soll­ten Tür­öff­nun­gen, Wand­an­bin­dun­gen etc. vor­ab auf der Bo­den- bzw. De­cken­plat­te mar­kiert wer­den.

Grifflöcher

Zum leich­te­ren Han­tie­ren beim Ver­ar­bei­ten per Hand ha­ben die groß­for­ma­ti­gen KLB-Blö­cke dia­go­nal ver­setz­te Griff­lö­cher und für die Ver­ar­bei­tung mit­tels Mi­ni­kran (2 - 4 Stei­ne in ei­nem Ar­beits­gang) Ver­setz­nu­ten.

Die mör­tel­fre­ien Stoß­fu­gen er­mög­li­chen ein schnel­les Ver­set­zen der Stei­ne. KLB-Plan­stei­ne wer­den mör­tel­frei an­ei­nan­der ge­reiht. Da­bei wer­den die Stei­ne von oben, in der Nut- und Fe­der­aus­bil­dung des be­reits ver­setz­ten Steins glei­tend, auf das Mör­tel­bett her­ab ge­setzt.

Dünn­bett­mör­tel

Das An­rüh­ren er­folgt mit­tels Rühr­werk mit Quirl­ein­satz. Nach­dem rund­um die 1. Schicht ge­setzt ist, be­ginnt nun die ei­gent­li­che Plan­stein­ver­ar­bei­tung mit dem Dünn­bett­mör­tel, der ei­nen schnel­len Bau­fort­schritt ga­ran­tiert. Das An­rüh­ren des als Werk­tro­cken­mör­tel ge­lie­fer­ten Dünn­bett­mör­tels er­folgt nach Her­stel­ler­an­ga­ben (Sack­auf­schrift und Ver­ar­bei­tungs­hin­wei­se).

Mör­tel­schli­tten

Zum Auf­tra­gen des KLB-Dünn­bett­mört­els wird ein KLB-Mör­tel­schlit­ten für die ent­spre­chen­de Wand­di­cke be­nutzt. Die Zahn­leis­te ist spe­zi­ell auf den Mör­tel und die Di­cke des Mör­tel­auf­tra­ges für das Mau­er­werk ab­ge­stimmt.

Lei­bun­gen

Nach schnel­len drei bzw. vier Schich­ten hat man in der Re­gel die Brüs­tungs­hö­he für die Fens­ter er­reicht. Mit den in je­der Stein­la­ge be­find­li­chen teil­ba­ren End­stei­nen wer­den glat­te Lei­bun­gen oder Au­ßen­ecken ge­mau­ert.

Flach­stahl­an­ker

Für die Stumpf­stoß­tech­nik im Be­reich der ge­plan­ten, ab­ge­hen­den In­nen­wän­de an den auf­ge­hen­den Au­ßen­wän­den sind Flach­stahl­an­ker nach sta­ti­schen Er­for­der­nis­sen ein­zu­le­gen. Die An­ker wer­den zum Schutz vor Ver­let­zun­gen nach un­ten bzw. nach oben ge­bo­gen, so­lan­ge die In­nen­wän­de nicht ge­mau­ert wer­den.


Hervorragende Wärmedämmung

Technische Daten und ausführliche Informationen

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